Datenfluss Ihrer Meldung bei info fauna : (1) Herkunft der Daten ; (2) Bearbeitung und Validierung ; (3) Nos banques de données et (4) Verwendung der Daten.
Man kann nur schützen, was man kennt: Jeder naturkundliche Ausflug trägt durch Beobachtung, Dokumentation und Austausch zu dieser Mission bei. Ihre Beobachtungen helfen dabei, das Artenregister der Schweiz zu ergänzen, unsere Kenntnisse über die Verbreitung der Arten zu erweitern, den Zustand und die Entwicklung ihrer Populationen zu beurteilen sowie die Grundlagen für den Schutz der Biodiversität zu schaffen.
Auf dieser Seite erfahren Sie mehr über die verschiedenen Datenquellen, den Validierungsprozess durch unsere Expertinnen und Experten, sowie die Verbreitungskanäle, über welche die Daten zur Verfügung gestellt werden.
Von der faszinierenden Beobachtung in der Natur bis hin zum validierten Datensatz auf einer Verbreitungskarte: Sämtliche Daten folgen dem durch InfoSpecies definierten, nationalen Datenfluss.
Auf internationaler Ebene werden diese Daten an GBIF (Global Biodiversity Information Facility) weitergeleitet und tragen so zu einem internationalen Netzwerk frei zugänglicher Informationen zur weltweiten Biodiversität bei.
Herkunft der Daten
Jedes Jahr erfassen wir eine Vielzahl qualitativ hochwertiger Daten. Diese stammen von freiwilligen Beiträgen engagierter Naturforschender sowie von Projekten und Kooperationen, regionalen Bestandsaufnahmen, Museumssammlungen oder wissenschaftlicher Forschungsarbeit.
In den letzten Jahren sind jährlich mehr als 500'000 Daten bei uns eingegangen! Vielen Dank an alle Mitwirkenden!
Daten von Naturkenner:innen
Die meisten Daten stammen aus freiwilligen Beobachtungsmeldungen von naturkundigen Personen. Deren leidenschaftliche und sorgfältige Arbeit ist eine wertvolle Quelle für aktuelle und zuverlässige Informationen über die Fauna der Schweiz.
Dank einer geeigneten IT-Infrastruktur und digitalen Tools – der Online-Plattform Webfauna seit 2010 und ihrer 2015 eingeführten mobilen App – ist die Zahl der übermittelten Beobachtungen deutlich angestiegen. Diese Infrastruktur hat es auch info fauna wesentlich vereinfacht, Beobachtungen zu sammeln, zu validieren und in die Datenbank zu integrieren.
Die Anzahl der gemeldeten Beobachtungen variiert je nach Artengruppe stark. Bekannte und leicht zu bestimmende Artengruppen wie Amphibien oder einzelne leicht bestimmbare Arten, wie zum Beispiel der Zitronenfalter und der Admiral bei den Tagfaltern oder bei den Käfern der Rosenkäfer, erfreuen sich zahlreicher Beobachtungen. Diese Beobachtungsmeldungen dokumentieren zuverlässig die Verbreitung und Entwicklung dieser Arten im Laufe der Zeit.
Bei weniger bekannten oder schwer zu identifizierenden Artengruppen sind die eingehenden Meldungen zu spärlich, um aussagekräftige Rückschlüsse zu ziehen. In diesen Fällen sind gezielte Forschungsprojekte notwendig, um die Kenntnisse zu vervollständigen und Wissenslücken zu schliessen.
Daten aus Projekten und Kooperationen
Weitere aktuelle und qualitativ hochwertige Daten stammen aus nationalen und kantonalen Projekten, wie beispielsweise von den Roten Listen, dem Biodiversitätsmonitoring (BDM-CH) oder anderen kantonalen Monitorings. Auch die Zusammenarbeit mit Organisationen, wie KORA, welche unter anderem das Monitoring der Grossraubtiere sicherstellt, liefern relevante Daten. Die Überwachung invasiver gebietsfremder Arten ist ebenfalls eine wichtige Informationsquelle, insbesondere durch die gezielte Beobachtung der Tigermücke und der Asiatischen Hornisse. All diese Informationen werden mittels standardisierter Methoden und Protokolle gewonnen und machen einen wachsenden Anteil in unserer Datenbank aus.
Daten aus Regionalen Bestandsaufnahmen
Zahlreiche Daten stammen aus regionalen Bestandsaufnahmen, die von öffentlichen Stellen (Kantonen, Gemeinden), einigen Nichtregierungsorganisationen (Pro Natura, WWF) oder privaten Stiftungen (Association de la Grande Cariçaie, Fondation Bolle di Magadino, Fondation Grangettes…) in Auftrag gegeben wurden, die sich für den Schutz von Arten und ihren Lebensräumen einsetzen. Immer mehr öffentliche und private Institutionen in der Schweiz verlangen, dass die im Rahmen der von ihnen finanzierten Projekte gesammelten Daten systematisch an nationale Datenbanken wie info fauna weitergeleitet werden. Dort werden die Beobachtungsdaten wissenschaftlich validiert und dem Projektteam wieder zur Verfügung gestellt.
Daten aus Museumssammlungen
Ein grosser Teil der Daten in unserer Datenbank stammt aus Schweizer Museumssammlungen und wurde vor 1990 erhoben. Die Daten zu Millionen von Exemplaren wurden von den Museen, von info fauna sowie von externen Fachpersonen erfasst.
Info fauna arbeitet eng mit GBIF.ch und naturhistorischen Institutionen zusammen, um diese Daten zusammenzuführen, zu standardisieren und besser zugänglich zu machen. Das dafür entwickelte Werkzeug DAGI ermöglicht die zentrale Aufbereitung und Veröffentlichung der Daten, wobei die Institutionen die volle Kontrolle über ihre Inhalte behalten.
Über das Online-Portal SwissNatColl sind die Daten zu biologischen und paläontologischen Exemplaren aus Schweizer Sammlungen frei zugänglich.
Daten aus Wissenschaftlicher Forschung und Literatur
Gelegentlich erhalten wir auch Daten aus Forschungsarbeiten von Hochschulen und Universitäten in der Schweiz. Wie bei den Daten aus Museumssammlungen ist auch hier die Arbeit des nationalen GBIF-Knotens unverzichtbar, um diese Daten über unsere Infrastruktur zu erschliessen und zu verbreiten.
Darüber hinaus ergänzen ältere wie auch neuere Literaturdaten unsere Datenbank.
Bearbeitung und Validierung
Um die Schweizer Fauna und ihre Lebensräume gezielt zu schützen und zu fördern, braucht es eine stabile Grundlage und zuverlässige Instrumente. Um diese zu entwickeln, ist eine qualitativ hochwertige Datenbasis essenziell.
Ob es darum geht, Verbreitungskarten zu erstellen, Trends für die Aktualisierung der Roten Listen zu berechnen oder Standorte bedrohter Arten zu lokalisieren – eine hohe Datenqualität ist die Grundlage für die Aufgaben und Kernaktivitäten von info fauna.
- Vertiefung der Kenntnisse über die Fauna
- Bewertung des Zustands und der Entwicklung der Arten
- Erarbeitung von Grundlagen für den Naturschutz
Um die Qualität der empfangenen Daten zu gewährleisten, durchlaufen diese einen Validierungsprozess. Dabei wird sichergestellt, dass die Identifizierung einer Art plausibel ist und die Standortinformationen konsistent und vollständig sind.
Je nach Herkunft der uns übermittelten Daten erfolgt deren Verarbeitung in mehreren, teilweise automatisierten Schritten. Die Validierung durch unsere Expertenteams ist unabhängig vom übermittelten Datenformat gewährleistet.
Übermittlung und Validierungsprozess auf Webfauna
Datenübertragung
Sobald Sie Ihre Daten an Webfauna gesendet und bestätigt haben, werden die Daten direkt an uns weitergeleitet. Die Daten erhalten den Status „Unbearbeitet”. Die Experten und Expertinnen der entsprechenden Artengruppen übernehmen dann die Bearbeitung.
Soweit möglich, bearbeiten die Experten und Expertinnen Ihre Daten innerhalb einer Frist von mindestens zwei Wochen.
Datenverarbeitung und -validierung
Wie wir gemeldete Beobachtungen prüfen, hängt davon ab, welche Informationen Sie uns schicken. Unsere Expertenteams gehen wie folgt vor, um eine Beobachtung zu validieren (auf ihre Gültigkeit zu überprüfen):
A: BEOBACHTUNG MIT FOTO
Sind auf dem Foto alle wichtigen Merkmale zur Bestimmung erkennbar, können die Expert:innen die Beobachtung zuverlässig prüfen. Sie bestätigen die Art oder korrigieren sie gegebenenfalls. In beiden Fällen bekommt die Beobachtungsmeldung den Status „Validiert". Wenn nicht alle Bestimmungsmerkmale sichtbar sind, gehen die Expert:innen vor wie in Situation B.
B: BEOBACHTUNG OHNE FOTO
Wenn eine Art zu einer ungewöhnlichen Zeit, in einer ungewöhnlichen Höhenlage oder einem ungewöhnlichen Lebensraum beobachtet wurde und/oder wenn die Art selten ist, fragen wir bei Ihnen nach zusätzlichen Informationen als Nachweis. Bis dahin erhält die Meldung den Status „Zu validieren".
- Wenn Sie keinen Nachweis vorlegen können (zum Beispiel ein Foto, eine genaue Beschreibung der beobachteten Merkmale, ein Sammlungsexemplar oder zusätzliche Angaben zu den Beobachtungsbedingungen), bekommt die Meldung den Status „Zweifelhaft". Für bestimmte bekannte Tiergruppen gibt es Tabellen, in welchen die benötigten Kriterien für einen Nachweis aufgeführt sind (siehe: Nachweise für die Validierung).
- Wenn Sie einen Nachweis vorlegen, der die Bestimmung bestätigt, erhält die Meldung den Status „Validiert".
Wenn für eine gemeldete Art keine Expert:innen verfügbar sind, kann die Meldung den Status „Akzeptiert" bekommen und wird später geprüft.
Datenintegration
Die übermittelten Daten werden zunächst auf der Webfauna-Plattform verarbeitet und validiert. Ein- bis zweimal pro Jahr werden die validierten Daten in die zentrale Datenbank info fauna importiert. In den Verbreitungskanälen verwenden wir nur Beobachtungen mit dem Status «Validiert». Zwischen der Übermittlung einer Beobachtung und ihrer Darstellung auf einer Beobachtungskarte kann daher eine Zeitspanne von einigen Monaten liegen.
Anfrage für einen Validierungsnachweis
Alle Personen, die Tierbeobachtungen an info fauna melden, können um einen Bestimmungsnachweis gebeten werden – egal ob sie Fachleute sind oder nicht. Als Beweis kann ein Foto, eine Beschreibung der besonderen Merkmale des Tieres, ein Sammlungsexemplar oder zusätzliche Informationen zum Fundort und Lebensraum dienen.
Vor allem in folgenden Situationen sind Bestimmungsnachweise für die Validierung notwendig:
- Eine seltene Art wird an einem Ort gemeldet wird, wo sie noch nie gesichtet wurde.
- Eine Art wird zu einer ungewöhnlichen Jahreszeit, Tageszeit oder in einer ungewöhnlichen Höhenlage beobachtet.
- Eine Art wird in einem Lebensraum beobachtet, in welchem es normalerweise nicht vorkommt.
In den folgenden Tabellen steht, wann man bei bestimmten Tiergruppen einen Nachweis für die Beobachtung benötigt. Wenn Sie diese Tierarten beobachten, können Sie ihre Beobachtungen anhand dieser Kriterien dokumentieren:
Erfassung und Übermittlung von Beobachtungsdaten
Plattformen zur Dateneingabe
Die über Webfauna oder eine der unten aufgeführten Plattformen erfassten Tierbeobachtungen in der Schweiz (mit Ausnahme von Vögeln und Fledermäusen) werden in einer gemeinsamen Datenbank zusammengefasst. Wir bitten Sie daher, ihre Beobachtung nur einmal auf der Plattform Ihrer Wahl zu melden. Damit können wir Doubletten vermeiden und die Qualität der Daten gewährleisten. Doppelte Meldungen erschweren die Verarbeitung und Analyse.
Tierbeobachtungen in der Schweiz (ausser Vögel und Fledermäuse) werden in einer gemeinsamen Datenbank gesammelt – egal ob Sie Webfauna oder eine andere Plattform für die Meldung nutzen. Bitte melden Sie deshalb jede Beobachtung nur einmal auf der Plattform Ihrer Wahl. So vermeiden wir doppelte Einträge und stellen sicher, dass die Daten gut nutzbar sind:
- Ornitho.ch und App: NaturaList (Google Play, App Store)
- Faune Genève
- Plateformes SWILD : StadtWildtiere, Wilde Nachbarn, Nos voisins sauvages
- KORA
- Schweizer Meldeplattform für die asiatische Hornisse
- SwissMosquitoNetwork
Beobachtungen, die auf anderen als den oben genannten Plattformen erfasst wurden, werden hingegen nicht an unsere Datenbank weitergeleitet. Wir arbeiten daran, in Zukunft noch weitere Plattformen anzubinden, um alle Datenbestände rund um die Schweizer Fauna zu zentralisieren.
Weitere Übermittlungsmöglichkeiten
Es ist auch möglich, Ihre Daten per E-Mail an contact (a) infofauna.ch (contact[at]infofauna[dot]ch) zu übermitteln, wobei Sie Excel-Dateien für die Übermittlung Ihrer Beobachtungen verwenden können. Diese strukturierten Daten werden von unseren Expertenteams, welche die Datenbanken verwalten, bestätigt. Die Dateien werden mittels halbautomatischer Hilfsmittel validiert und kodiert, um sie im richtigen Format in die Datenbank von info fauna zu integriert.
Unsere Expertenteams für die Validierung
Alle Daten werden von unseren Expertinnen und Experten hinsichtlich der Identifizierung der Arten validiert. In unseren nationalen Koordinationszentren finden Sie unsere Expertenteams für:
Für bestimmte Gruppen – wie Spinnen (Araneae), Eintagsfliegen (Ephemeroptera), Wanzen (Heteroptera), Zikaden und Blattläuse (Homoptera), Steinfliegen (Plecoptera), Köcherfliegen (Trichoptera), Fische (Pisces) oder Krebse (Decapoda) – verfügen wir nicht über spezifisches internes Fachwissen. In diesen Fällen arbeiten wir mit anerkannten externen Spezialisten zusammen, um die Zuverlässigkeit und Qualität der Daten zu gewährleisten.
Verwendung der Daten
Für den Schutz der Artenvielfalt ist es wichtig, dass die an info fauna gemeldeten Beobachtungen allen relevanten Akteuren zur Verfügung stehen. Der Zugang zu den Daten erfolgt gemäss den gemeinsamen Richtlinien von InfoSpecies.
Die Beobachtungsdaten werden von öffentlichen Stellen (Bund, Kantone, Gemeinden) und deren Beauftragten (Ökobüros, selbstständig arbeitende Biologinnen und Biologen), regionalen Naturparks oder Naturschutzverbänden verwendet.
Auch für Forschungszwecke oder Datenmodellierung (Universitäten, Hochschulen, Forschungszentren) werden sie genutzt. Sie tragen dazu bei, das Wissen über die Arten zu erweitern und sind für die Datenzentren bei der Erstellung der nationalen Roten Listen von entscheidender Bedeutung.
Die Verschiedenen Verbreitungskanäle
Die uns anvertrauten Daten werden der Öffentlichkeit und/oder den Akteuren, die sich für den Artenschutz einsetzen, über folgende Kanäle zur Verfügung gestellt:
- Beobachtungskarten (frei zugänglich)
- Artenlisten (frei zugänglich)
- Datenauszüge für Naturschutzprojekte oder wissenschaftliche Studien/Analysen (Daten unter vertraglicher Vereinbarung)
- Portal des Bundes VDC (virtuelles Rechenzentrum) (Daten mit eingeschränktem Zugriff)
- Wanderung der Amphibien (frei zugängliche Daten)
- MIDAT (frei zugängliche Daten als auch mit eingeschränktem Zugriff)
- GBIF (The Global Biodiversity Information Facility) (frei zugängliche Daten)
Wie man uns Zitiert : Zitiervorschlag
Die frei zugänglichen Daten unterliegen weiterhin den Nutzungsbedingungen, wie beispielsweise der Zitierpflicht.
Durch die Nutzung unserer Beobachtungskarten oder Artensteckbriefe verpflichten sich die Nutzerinnen und Nutzer bei Weiterverwendung der Daten, info fauna wie folgt zu zitieren:
Artensteckbrief
Beispiel:
Wermeille E. & Dusej G. 2021. Pyrgus cirsii. Artporträt. infofauna. URL: https://species.infofauna.ch/groupe/41/portrait/411 [abgerufen am 23.09.2025]
Beobachtungskarte
Beispiel:
info fauna. 2025. Beobachtungskarte Volucella bombylans. URL: https://lepus.infofauna.ch/carto/41040 [abgerufen am 23.09.2025]
Haben Sie Fragen zur Zitierweise unserer Inhalte? Wir beantworten sie Ihnen gerne unter support (a) infofauna.ch (support[at]infofauna[dot]ch).
Wie meine Daten weitergegeben werden
Das Eigentum, die Nutzung und die Weitergabe der Beobachtungsdaten werden durch die Richtlinien von InfoSpecies, dem Dachverband aller Daten- und Informationszentren der Schweiz, geregelt. In diesem Rahmen werden die Daten in unserer Datenbank Dritten in einer Weise zur Verfügung gestellt, die Ihre Interessen und Ihre persönlichen Daten bestmöglich schützt und die betroffenen Arten nicht beeinträchtigt. Wenn Sie uns Ihre Beobachtungsdaten übermitteln, bleiben Sie deren Eigentümer:in.
Weitergabe von Daten an Dritte
Sie können in den Einstellungen Ihres Webfauna-Kontos (Webfauna > Datenschutz) festlegen, wie info fauna Ihre Beobachtungsdaten und persönlichen Angaben (Name, Vorname) an Dritte weitergibt. Eine Abweichung der Einstellung für Einzelfälle ist nicht möglich:
- Die Genauigkeit der geografischen Koordinaten1 Ihrer Beobachtungen:
- Uneingeschränkt (genaue Koordinaten)
- Eingeschränkt* (Koordinaten mit einer Genauigkeit eines Kilometers)
- Die Weitergabe Ihrer persönlichen Daten2 (Name, Vorname) in Verbindung mit Ihren Beobachtungsdaten:
- Name und Vorname(n) werden auf unseren Beobachtungskarten angezeigt und können an Dritte weitergegeben werden
- Name und Vorname(n) können anonymisiert werden, sodass Ihre persönlichen Daten nicht auf unseren Beobachtungskarten angezeigt und nicht an Dritte weitergegeben werden
- Die Verwendung von Multimediadateien: Die mit Ihren Beobachtungen übermittelten Fotos und Audio-/Videodateien sind für die Bearbeitung und Validierung Ihrer Beobachtungen durch unsere Experten wichtig. Ihre angehängten Dateien werden in einer Bibliothek gespeichert und ohne Ihre Zustimmung weder veröffentlicht noch an Dritte weitergegeben. Ihre Fotos, Videos und Audiodateien können jedoch für interne Analysen verwendet werden.
1Eine Ausnahme gilt für Daten aus öffentlichen Projekten, die dennoch mit genauen Koordinaten weitergegeben werden dürfen, da die Daten in diesem speziellen Fall nicht der Person gehören, die die Beobachtung gemacht hat.
2Mit Ihrer Registrierung bei Webfauna übermitteln Sie uns Ihre persönlichen Daten wie Ihren Namen, Vornamen und Ihre E-Mail-Adresse. Diese Informationen werden in unserer Datenbank gespeichert und dienen uns dazu, Namensvetter zu unterscheiden oder Sie zu kontaktieren, falls wir weitere Informationen zu einer von Ihnen übermittelten Beobachtung benötigen. Ihre persönlichen Daten werden nicht zu kommerziellen Zwecken an Dritte weitergegeben oder verkauft.
Sensible Beobachtungsdaten
Die an info fauna übermittelten Beobachtungen dienen dem Schutz und der Förderung der Biodiversität. Daten zu sensiblen oder geschützten Arten, im Sinne der Verordnung über den Natur- und Landschaftsschutz (VNL) oder der Verordnung über die Jagd und den Schutz wildlebender Säugetiere und Vögel (JSV) unterliegen strengeren Verbreitungsrichtlinien, damit der Artenschutz nicht beeinträchtigt wird. Eine Verbreitung chorologischer Daten kann problematisch sein (Störung, Sammlung). Ausführlichere Informationen dazu gibt es in den Richtlinien von InfoSpecies. Die sensiblen Arten aller nationalen Daten- und Informationszentren sind bei InfoSpecies aufgelistet:
Liste der für die Schweiz als sensibel eingestuften Arten, Stand 01.01.2025.
Veröffentlichung von Beobachtungsdaten auf unseren Verbreitungskanälen
Alle übermittelten Daten erscheinen auf unseren Verbreitungskanälen, sofern keine Einschränkungen bestehen (siehe Liste der sensiblen Arten) oder einer der folgenden Faktoren zutrifft:
- Ihre Beobachtung ist noch im Validierungsprozess (à s. Validierung der Daten)
- Ihre Beobachtung ist validiert, aber wurde noch nicht an die Verbreitungskanäle weitergeleitet (s. Validierung der Daten)
- Ihre Beobachtung ist zweifelhaft und erscheint daher nicht auf unseren Verbreitungskanälen (s. Validierung der Daten)
Weitere Informationen zu den Beobachtungskarten (Kartenserver)