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Piani d'azione cantonali e nazionali
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Piani d'azione per la Fauna

In corso
Muro di contenimento ai margini di un prato estensivo

Muro di contenimento ai margini di un prato estensivo (© Andreas Meyer)

Un piano d'azione per la fauna stabilisce concretamente come raggiungere gli obiettivi formulati in un progetto di protezione delle specie. È quindi uno strumento essenziale per l'attuazione di un progetto di protezione delle specie. Riassume tutte le informazioni necessarie per promuovere una specie animale minacciata (o un gruppo di specie con requisiti di habitat simili) nel suo habitat e descrive le fasi e le misure necessarie per l'attuazione.

Il piano d'azione comprende un'analisi della situazione (censimento delle popolazioni, minacce, importanza ecologica), gli obiettivi e le strategie necessarie per raggiungerli, un piano di misure, le risorse necessarie (umane, finanziarie), un piano di finanziamento e le responsabilità per l'attuazione delle misure (attori, coordinamento, calendario). Contiene inoltre informazioni sul monitoraggio e sulla comunicazione dei risultati.

In qualità di centro nazionale per i dati e le informazioni sulla fauna svizzera, info fauna fornisce la base per i piani d'azione (mappe di distribuzione, liste rosse, ecc.) e consiglia le autorità pubbliche sulla conservazione delle specie.

I piani d'azione di cui siamo a conoscenza, elaborati dai Cantoni, sono disponibili qui per tutte le parti interessate.

 

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Elenco delle pubblicazioni dei piani d'azione per la fauna

Zollinger Fischer, A., Dietrich, A. 2024: Handlungsempfehlungen zur Förderung von national prioritären Kleinsäugern im Wald. UNA – Atelier für Natur und Umwelt, Bern im Auftrag von BAFU, Bern: 36 S.
Dietrich, A., Zollinger Fischer, A. 2024: Handlungsempfehlungen zur Förderung von national prioritären Kleinsäugern im strukturreichen Offenland. UNA – Atelier für Natur und Umwelt, Bern im Auftrag von BAFU, Bern: 25 S.
Dietrich, A., Zollinger Fischer, A. 2024: Handlungsempfehlungen zur Förderung von national prioritären Kleinsäugern entlang von Gewässern und in Feuchtgebieten. UNA – Atelier für Natur und Umwelt, Bern im Auftrag von BAFU, Bern: 25 S.
Zollinger Fischer, A., Dietrich, A. 2024 : Recommandations d'action pour la promotion des micromammifères prioritaires au niveau national en forêt. UNA – Atelier für Natur und Umwelt, Bern sur mandat de OFEV, Bern: 36 S.
Dietrich, A., Zollinger Fischer, A. 2024 : Recommandations pour la promotion des micromammifères prioritaires au niveau national dans les milieux ouverts riches en structures. UNA – Atelier für Natur und Umwelt, Bern sur mandat de OFEV, Bern : 25 S.
Zollinger Fischer, A., Dietrich, A. 2024: Nationaler Aktionsplan Zwergmaus - Erhaltungs- und Fördermassnahmen für die stark gefährdete Zwergmaus (Micromys minutus Pallas, 1771). UNA – Atelier für Natur und Umwelt, Bern im Auftrag von BAFU, Bern: 40 S.
Dietrich, A., Zollinger Fischer, A. 2024 : Recommandations pour la promotion des micromammifères prioritaires au niveau national le long des cours d'eau et dans les zones humides. UNA – Atelier für Natur und Umwelt, Bern sur mandat de OFEV, Bern: 25 S.
Dietrich, A., Zollinger Fischer, A. 2024: Nationaler Aktionsplan Sumpfspitzmaus - Erhaltungs- und Fördermassnahmen für die stark gefährdete Sumpfspitzmaus (Neomys milleri Mottaz, 1907). UNA – Atelier für Natur und Umwelt, Bern im Auftrag von BAFU, Bern: 33 S.

Die Alpen-Puppenschnecke (Pupilla alpicola) ist eine ca. 3 mm kleine Schneckenart und lebt in der feuchten Streu- und Moosschicht von Flachmooren und nassen Wiesen in hohen Lagen. Seltener kann sie auch unter Stein und Geröll in Kalkblockschutthalden angetroffen werden. Aufgrund ihrer spezifischen Lebensraumansprüche und der beschränkten Bewegungsrate reagiert die kleine Schneckenart empfindlich auf klimatisch- oder nutzungsbedingte Veränderungen in ihrem Lebensraum. Dies dürfte der Grund sein, weshalb die Alpen-Puppenschnecke gesamtschweizerisch als «stark gefährdet» gilt.

Heer N. 2025: Aktionsplan Alpen-Puppenschnecke (Pupilla alpicola). Amt für Landwirtschaft und Natur, Abteilung Naturförderung, Münsingen.

Die Vierzähnige Windelschnecke (Vertigo geyeri) ist eine weniger als 2 mm kleine Schneckenart und lebt in der konstant feuchten Streu- und Moosschicht von Flach- und Übergangsmooren. Ihr Lebensraum beschränkt sich oft auf nur wenige Quadratmeter. Als ausgesprochene Habitatspezialistin reagiert sie empfindlich auf klimatisch- oder nutzungsbedingte Veränderungen ihres Lebensraumes. Es ist daher wenig überraschend, dass die Vierzähnige Windelschnecke gesamtschweizerisch vom Aussterben bedroht ist. Rezente Populationen in der Schweiz sind noch an ca.

Heer N., Rüetschi J. 2025: Aktionsplan Vierzähnige Windelschnecke (Vertigo geyeri). Amt für Landwirtschaft und Natur, Abteilung Naturförderung, Münsingen.
Imesch, N., Spaar R., Stöckli B. 2020. Plan d’action pour la conservation d’espèces cibles dans les forêts claires. Guide pour coordonner la conservation des espèces cibles et celle des milieux naturels. InfoSpecies et Groupe de travail Biodiversité en forêt de la SFS, 23 p. + annexes.
Imesch N., Spaar R. & Stöckli B. 2020. Aktionsplan zur Zielartenförderung im lichten Wald. Anleitung zur Kopplung der Zielarten- und Lebensraumförderung. InfoSpecies und AG Waldbiodiversität SFV, 23 S. + Anhang.

Lebensraum, Population, Vernetzung, Definitionen verschiedener Bereichstypen im Populationsraum

Müri H. 2012: Wieselförderung. ​​​​​​​Ein Konzept zur Stärkung der Wieselpopulation im Mittelland. Anhang: Glossar und Definitionen. Stiftung WIN Wieselnetz.

Zielarten: Mauswiesel, Hermelin, Iltis, Baummarder. Sekundärarten: Dachs, Fuchs, Feldhase, Igel, kleine Nagetiere und Insektenfresser, Reptilien (v.a. Eidechsen, Blindschleiche, Ringelnatter, allenfalls Schlingnatter), Amphibien, Wirbellose.

Müri H. 2012: Wieselförderung. ​​​​​​​Ein Konzept zur Stärkung der Wieselpopulation im Mittelland. Anhang: Kleinstrukturen für Wiesel, Iltis, Baummarder und andere Tiere. Stiftung WIN Wieselnetz.
Wieselförderung
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Ziele: vorhandene (Meta-) Populationen von Hermelin und Mauswiesel langfristig sichern und stärken, die Habitate (Heimgebiete) und ihre Vernetzung qualitativ und quantitativ verbessern, die Bedingungen für eine naturgemässe Dynamik der Wieselbeständen optimieren, die Funktionsfähigkeit des gesamten Systems der Lebensgemeinschaft – im Schwerpunkt die Wiesel, ihre Konkurrenten, Beutetiere und Feinde – nachhaltig sicherstellen.

Müri H. 2012: Wieselförderung. ​​​​​​​Ein Konzept zur Stärkung der Wieselpopulation im Mittelland. Stiftung WIN Wieselnetz.