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Pubblicazioni

Info fauna pubblica e distribuisce opere scientifiche sulla fauna, dalle chiavi di determinazione, agli atlanti di distribuzione e agli elenchi delle specie. Qui troverete informazioni sulle collane e sui libri pubblicati da info fauna:

Pubblicazioni d'info fauna

 

Qui di seguito troverete tutte le pubblicazioni (libri, lavori scientifici, avvisi, check-list delle specie, ecc.) e altri documenti (inserimento dati, protocolli, istruzioni) messi a disposizione da info fauna.

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Die Vierzähnige Windelschnecke (Vertigo geyeri) ist eine weniger als 2 mm kleine Schneckenart und lebt in der konstant feuchten Streu- und Moosschicht von Flach- und Übergangsmooren. Ihr Lebensraum beschränkt sich oft auf nur wenige Quadratmeter. Als ausgesprochene Habitatspezialistin reagiert sie empfindlich auf klimatisch- oder nutzungsbedingte Veränderungen ihres Lebensraumes. Es ist daher wenig überraschend, dass die Vierzähnige Windelschnecke gesamtschweizerisch vom Aussterben bedroht ist. Rezente Populationen in der Schweiz sind noch an ca.

Heer N., Rüetschi J., Stalling T. 2026: Aktionsplan Vierzähnige Windelschnecke (Vertigo geyeri). Amt für Landwirtschaft und Natur, Abteilung Naturförderung, Münsingen.

Die Alpen-Puppenschnecke (Pupilla alpicola) ist eine ca. 3 mm kleine Schneckenart und lebt in der feuchten Streu- und Moosschicht von Flachmooren und nassen Wiesen in hohen Lagen. Seltener kann sie auch unter Stein und Geröll in Kalkblockschutthalden angetroffen werden. Aufgrund ihrer spezifischen Lebensraumansprüche und der beschränkten Bewegungsrate reagiert die kleine Schneckenart empfindlich auf klimatisch- oder nutzungsbedingte Veränderungen in ihrem Lebensraum. Dies dürfte der Grund sein, weshalb die Alpen-Puppenschnecke gesamtschweizerisch als «stark gefährdet» gilt.

Heer N., Rüetschi J., Stalling T. 2026: Aktionsplan Alpen-Puppenschnecke (Pupilla alpicola). Amt für Landwirtschaft und Natur, Abteilung Naturförderung, Münsingen.
Dietrich, A., Zollinger Fischer, A. 2024: Handlungsempfehlungen zur Förderung von national prioritären Kleinsäugern im strukturreichen Offenland. UNA – Atelier für Natur und Umwelt, Bern im Auftrag von BAFU, Bern: 25 S.
Zollinger Fischer, A., Dietrich, A. 2024: Handlungsempfehlungen zur Förderung von national prioritären Kleinsäugern im Wald. UNA – Atelier für Natur und Umwelt, Bern im Auftrag von BAFU, Bern: 36 S.
Dietrich, A., Zollinger Fischer, A. 2024: Nationaler Aktionsplan Sumpfspitzmaus - Erhaltungs- und Fördermassnahmen für die stark gefährdete Sumpfspitzmaus (Neomys milleri Mottaz, 1907). UNA – Atelier für Natur und Umwelt, Bern im Auftrag von BAFU, Bern: 33 S.
Dietrich, A., Zollinger Fischer, A. 2024 : Recommandations pour la promotion des micromammifères prioritaires au niveau national le long des cours d'eau et dans les zones humides. UNA – Atelier für Natur und Umwelt, Bern sur mandat de OFEV, Bern: 25 S.
Zollinger Fischer, A., Dietrich, A. 2024: Nationaler Aktionsplan Zwergmaus - Erhaltungs- und Fördermassnahmen für die stark gefährdete Zwergmaus (Micromys minutus Pallas, 1771). UNA – Atelier für Natur und Umwelt, Bern im Auftrag von BAFU, Bern: 40 S.

Der Hirschkäfer ist mit seinem ‘Geweih’ und seiner Körpergrösse eine imposante Erscheinung mit einem hohen Wiedererkennungswert – die meisten Schweizer*Innen, besonders ältere Leute, haben schon einmal einen solchen Käfer gesehen oder haben zumindest ein -meist positives- Bild des Tieres vor Augen. Seinen Lebensraum hat der Hirschkäfer in verpilztem, toten Laubholz, in Strünken und stehenden Stämmen von sehr alten Bäumen an gut besonnten Stellen: An Waldrändern, im Offenland aber auch an Stadtperipherien und im Siedlungsraum.

Kamber L., 2024: Aktionsplan Hirschkäfer (Lucanus cervus). Amt für Landwirtschaft und Natur, Abteilung Naturförderung, Münsingen.
Dietrich, A., Zollinger Fischer, A. 2024 : Recommandations pour la promotion des micromammifères prioritaires au niveau national dans les milieux ouverts riches en structures. UNA – Atelier für Natur und Umwelt, Bern sur mandat de OFEV, Bern : 25 S.

Aktuell sind im Kanton Bern keine natürlichen Populationen des Nashornkäfers mehr bekannt. Alte, teilweise unsichere Nachweise wurden aber im Mittelland gemeldet (Bern, Biel, Luzern, Wil SG, Fribourg), offenbar sind diese Populationen Relikte aus alten Eichenbeständen resp. Populationen, welche in Eichenlohe ehemaliger Gerbereien gelebt hatten. Rezente Populationen sind heute nur noch im Wallis, am Genfersee, im Kanton Jura, im Tessin und im Raum Basel bekannt – in Gegenden mit grösseren Eichenbeständen und klimatisch günstigen Bedingungen.

Kamber L., 2024: Aktionsplan Nashornkäfer (Oryctes nasicornis). Amt für Landwirtschaft und Natur, Abteilung Naturförderung, Münsingen.
Zollinger Fischer, A., Dietrich, A. 2024 : Recommandations d'action pour la promotion des micromammifères prioritaires au niveau national en forêt. UNA – Atelier für Natur und Umwelt, Bern sur mandat de OFEV, Bern: 36 S.

As the most threatened vertebrate class on earth, amphibians are at the forefront of the biodiversity crisis, with the recognition of global amphibian declines and extinctions dating back several decades now.

Wren S., Borzée A., Marcec-Greaves R., Angulo A. 2024: Amphibian conservation action plan : a status review and roadmap for global amphibian conservation. IUCN

Der marmorierte Goldkäfer (Protaetia marmorata) bedarf aufgrund seines stark schwindenden Mikrohabitats (Baumhöhlen) einen besonderen Schutzaufwand, auch weil davon mehrere seltene Arten aus mehreren Organismengruppen gleichzeitig profitieren. Im Gegensatz zu anderen Baumhöhlenbewohnern (z.B. Fledermäuse, höhlenbrütende Vögel), welchen mit künstlichen Bruthabitaten (Nistkästen) ein teilweiser Ersatzlebensraum für ‘Baumhöhlen’ zur Verfügung gestellt werden kann, sind entsprechende Ersatzmassnahmen für Käfer noch weitgehend unbekannt.

Kamber L., 2024: Aktionsplan Marmorierter Goldkäfer (Protaetia marmorata). Amt für Landwirtschaft und Natur, Abteilung Naturförderung, Münsingen.
Dietrich, A., Zollinger Fischer, A. 2024: Handlungsempfehlungen zur Förderung von national prioritären Kleinsäugern entlang von Gewässern und in Feuchtgebieten. UNA – Atelier für Natur und Umwelt, Bern im Auftrag von BAFU, Bern: 25 S.

Der Fadenmolch (Lissotriton helveticus) besiedelt im Kanton Glarus nur die Tieflagen im nördlichsten Kantonsteil. Aus der Linthebene ist die Art bereits fast ganz verschwunden und kommt nur noch in wenigen Gewässern vor. Massnahmen zu seiner Förderung sind deshalb besonders wichtig. Der Kanton Glarus befindet sich am östlichen Rand des Verbreitungsgebiets des Fadenmolches, das sich von Portugal bis nach Schottland und Hamburg erstreckt. Er trägt deshalb eine Verantwortung, dass das Areal dieser Art nicht schrumpft.

Reich T. 2023: Aktionsplan Fadenmolch Lissotriton helveticus - Artenschutzmassnahmen für gefährdete Amphibien im Kanton Glarus. Departement Bau und Umwelt, Abteilung Umweltschutz und Energie.

Die gefährdeten Arten der Schweiz sind in Roten Listen festgehalten. Von den derzeit bewerteten Arten gelten 35 % als gefährdet oder ausgestorben, weitere 12 % sind potenziell gefährdet2 . Aktuell sind 3776 Tier- und Pflanzenarten bedroht.

Reich T. 2023: Aktionsplan Gelbbauchunke Bombina variegata - Artenschutzmassnahmen für gefährdete Amphibien im Kanton Glarus. Departement Bau und Umwelt, Abteilung Umweltschutz und Energie.

Die Ringelnatter (Natrix helvetica) ist die häufigste der drei Schlangenarten im Kanton Glarus. In den vergangenen 200 Jahren hat diese Art im Zuge der Linthkorrektion und der Entsumpfung der Linthebene und anderer Feuchtgebiete den Grossteil ihrer Lebensräume in den tiefen Lagen verloren. Mit den Feuchtgebieten hat auch das Nahrungsangebot für die Ringelnatter – vor allem Frösche, Molche, Kaulquappen – stark abgenommen, weshalb sie auf dem Talboden der beiden grossen Täler selten geworden ist. Massnahmen zur Förderung dieser Schlange sind deshalb wichtig.

Reich T. 2023: Aktionsplan Ringelnatter Natrix helvetica - Artenschutzmassnahmen für gefährdete Reptilien im Kanton Glarus. Departement Bau und Umwelt, Abteilung Umweltschutz und Energie.

Die Schlingnatter (Coronella austriaca) ist die seltenste Reptilienart im Kanton Glarus. In den tiefen Lagen ist diese Schlangenart deutlich zurückgegangen und kommt im Bereich des Talbodens der beiden Haupttäler nur noch an sehr wenigen Orten vor. Massnahmen zur Förderung sind deshalb wichtig.

Reich T. 2023: Aktionsplan Schlingnatter Coronella austriaca - Artenschutzmassnahmen für gefährdete Reptilien im Kanton Glarus. Departement Bau und Umwelt, Abteilung Umweltschutz und Energie.

Die Kreuzkröte Epidalea calamita gehört in der Schweiz und im Kanton Freiburg zu den gefährdetsten Amphibienarten. Ziel des vorliegenden Aktionsplans ist das Formulieren von Schutzmassnahmen zum Erhalt und zur Förderung der Kreuzkröte im Kanton Freiburg. Nach einer Übersicht zur früheren und derzeitigen Verbreitung der Art werden die schutzrelevanten Aspekte der Biologie der Kreuzkröte, insbesondere der Habitatansprüche, der Fortpflanzungsbiologie und der Wanderleistungen erläutert. Daraus und aus den bekannten Gefährdungsfaktoren ergeben sich die vorgeschlagenen Schutzmassnahmen.

Aebischer A. 2022: Aktionsplan für die Kreuzkröte im Kanton Fribourg. Amt für Wald und Natur (WNA), Sektion Natur und Landschaft.
Büttiker C., Bleuel S., Ledermann T. 2022: Grundlagenkonzept «Biber» Kt. Solothurn. Amt für Wald, Jagd und Fischerei, Abteilung Jagd und Fischerei.