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Pubblicazioni

Info fauna pubblica e distribuisce opere scientifiche sulla fauna, dalle chiavi di determinazione, agli atlanti di distribuzione e agli elenchi delle specie. Qui troverete informazioni sulle collane e sui libri pubblicati da info fauna:

Pubblicazioni d'info fauna

 

Qui di seguito troverete tutte le pubblicazioni (libri, lavori scientifici, avvisi, check-list delle specie, ecc.) e altri documenti (inserimento dati, protocolli, istruzioni) messi a disposizione da info fauna.

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As the most threatened vertebrate class on earth, amphibians are at the forefront of the biodiversity crisis, with the recognition of global amphibian declines and extinctions dating back several decades now.

Wren S., Borzée A., Marcec-Greaves R., Angulo A. 2024: Amphibian conservation action plan : a status review and roadmap for global amphibian conservation. IUCN

Der Fadenmolch (Lissotriton helveticus) besiedelt im Kanton Glarus nur die Tieflagen im nördlichsten Kantonsteil. Aus der Linthebene ist die Art bereits fast ganz verschwunden und kommt nur noch in wenigen Gewässern vor. Massnahmen zu seiner Förderung sind deshalb besonders wichtig. Der Kanton Glarus befindet sich am östlichen Rand des Verbreitungsgebiets des Fadenmolches, das sich von Portugal bis nach Schottland und Hamburg erstreckt. Er trägt deshalb eine Verantwortung, dass das Areal dieser Art nicht schrumpft.

Reich T. 2023: Aktionsplan Fadenmolch Lissotriton helveticus - Artenschutzmassnahmen für gefährdete Amphibien im Kanton Glarus. Departement Bau und Umwelt, Abteilung Umweltschutz und Energie.

Die gefährdeten Arten der Schweiz sind in Roten Listen festgehalten. Von den derzeit bewerteten Arten gelten 35 % als gefährdet oder ausgestorben, weitere 12 % sind potenziell gefährdet2 . Aktuell sind 3776 Tier- und Pflanzenarten bedroht.

Reich T. 2023: Aktionsplan Gelbbauchunke Bombina variegata - Artenschutzmassnahmen für gefährdete Amphibien im Kanton Glarus. Departement Bau und Umwelt, Abteilung Umweltschutz und Energie.

Die Kreuzkröte Epidalea calamita gehört in der Schweiz und im Kanton Freiburg zu den gefährdetsten Amphibienarten. Ziel des vorliegenden Aktionsplans ist das Formulieren von Schutzmassnahmen zum Erhalt und zur Förderung der Kreuzkröte im Kanton Freiburg. Nach einer Übersicht zur früheren und derzeitigen Verbreitung der Art werden die schutzrelevanten Aspekte der Biologie der Kreuzkröte, insbesondere der Habitatansprüche, der Fortpflanzungsbiologie und der Wanderleistungen erläutert. Daraus und aus den bekannten Gefährdungsfaktoren ergeben sich die vorgeschlagenen Schutzmassnahmen.

Aebischer A. 2022: Aktionsplan für die Kreuzkröte im Kanton Fribourg. Amt für Wald und Natur (WNA), Sektion Natur und Landschaft.
Barandun J. 2021: Aktionsplan Gelbbauchunke in St. Gallen, 2021-2030. Amt für Natur Jagd und Fischerei (St.Gallen), Ökonzept GmbH (St.Gallen).
Imesch, N., Spaar R., Stöckli B. 2020. Plan d’action pour la conservation d’espèces cibles dans les forêts claires. Guide pour coordonner la conservation des espèces cibles et celle des milieux naturels. InfoSpecies et Groupe de travail Biodiversité en forêt de la SFS, 23 p. + annexes.
Imesch N., Spaar R. & Stöckli B. 2020. Aktionsplan zur Zielartenförderung im lichten Wald. Anleitung zur Kopplung der Zielarten- und Lebensraumförderung. InfoSpecies und AG Waldbiodiversität SFV, 23 S. + Anhang.

Die Geburtshelferkröte (Alytes obstetricans Laurenti) ist in der Roten Liste der gefährdeten Tierarten in der Schweiz als gefährdete Art (Kat. 3) aufgeführt. Dies bedeutet, dass die Art in grossen Teilen des Verbreitungsgebietes durch bekannte Gefährdungsursachen bedroht ist oder regional deutlich zurückgegangen ist. Über die Vorkommen der Geburtshelferkröte im Kanton Zürich wissen wir ziemlich gut Bescheid, obwohl diese heimliche Amphibienart nicht so leicht aufzuspüren ist.

Meier C., 2004: Aktionsplan Geburtshelferkröte (Alytes obstetricans). Baudirektion Kanton Zürich, Amt für Landschaft und Natur, Fachstelle Naturschutz, Zürich.

Über die Vorkommen der Kreuzkröte (Bufo calamita Laurenti) in früheren Zeiten sind nicht so viele verlässliche Daten vorhanden wie von der nahe verwandten Erdkröte. So hat zum Beispiel RUTZ (1946) die Art in der Umgebung von Zürich um 1944 nicht gefunden, doch verwechselte er sehr wahrscheinlich die Kreuzkröte mit der Erdkröte. Die ursprünglichen Lebensräume der Kreuzkröte waren vermutlich in Flusslandschaften zu finden, aber auch flache Seeufer sind als Laichgebiete nachgewiesen. In jedem Fall handelte es sich um spärlich bewachsene Tümpel oder Uferpartien.

Meier C., 2004: Aktionsplan Kreuzkröte (Bufo calamita). Baudirektion Kanton Zürich, Amt für Landschaft und Natur, Fachstelle Naturschutz, Zürich.

Die Vorkommen des Laubfrosches (Hyla arborea L.) sind gesamtschweizerisch seit ca. 100 Jahren um wohl bis zu 90% zurückgegangen (GROSSENBACHER 1988). In der Ostschweiz liegt das Hauptverbreitungsgebiet der Art im Kanton Zürich, welcher daher eine besondere Verantwortung für ihre Erhaltung trägt. Neben Zürich sind auch die Kantone Aargau und Thurgau als Verbreitungsschwerpunkte für die Erhaltung des Laubfrosches von Bedeutung. Im Kanton Zürich ist der Laubfrosch seit dem 1. Amphibieninventar von 1967-69 deutlich zurückgegangen.

Meier C., 2004: Aktionsplan Laubfrosch (Hyla arborea). Baudirektion Kanton Zürich, Amt für Landschaft und Natur, Fachstelle Naturschutz, Zürich.

Die Vorkommen des Kammmolches (Triturus cristatus Linné) sind schon seit dem ersten Amphibieninventar von 1967-69 gut bekannt. Waren es damals noch 65 Fundstellen, so musste bereits im zweiten kantonalen Inventar der Jahre 1977-81 ein Rückgang um rund 30% auf 45 Vorkommen verzeichnet werden. Von diesen sind seither einige weitere erloschen. Das Inventar von 2003 ergab noch 31 Vorkommen. Die Art ist also im Kanton Zürich stark gefährdet. Es muss auch vermutet werden, dass die Populationen bestandesmässig deutlich abgenommen haben. Der Kammmolch ist – zusammen mit der Kreuzkröte und evtl.

Meier C., 2004: Aktionsplan Kammmolch (Triturus cristatus). Baudirektion Kanton Zürich, Amt für Landschaft und Natur, Fachstelle Naturschutz, Zürich.